von Meinhövel, Svartica

Geboortenaam von Meinhövel, Svartica
Geslacht mannelijk

Notities

Notitie

Ab 780 wurde Sachsen in Grafschaften aufgeteilt, sodass das Land in militärischen und jurisdiktionellen Angelegenheiten dem restlichen Frankenreich angeglichen wurde. Die Einsetzung einheimischer Grafen ab 782 förderte einen sozialen Differenzierungsprozess, denn ein Graf konnte seine gesellschaftliche Stellung in aller Regel verbessern, während andere Adlige um ihre Stellung bangen mussten. Die Ausstattung der Grafen mit Königsgut beschleunigte diese Entwicklung, denn das Königsgut war durch Konfiskationen entstanden, also durch die Enteignung Aufständischer.


Die Franken nutzten auch das Mittel der Gesetzgebung, um die Eingliederung der unterworfenen Gebiete voranzutreiben: Bereits mithilfe der beiden sächsischen Kapitularien von 782 und 797 griffen sie erheblich in das Zusammenleben der Sachsen ein. Dazu kam 802/03 die "Lex Saxonum", die die Sachsen politisch und rechtlich den übrigen Völkern des Frankenreiches gleichstellte. Die schriftliche Form der Gesetzgebung bedeutete für die Sachsen, die bislang ohne Schrift ausgekommen waren, einen erheblichen Eingriff in ihre Traditionen. Zudem machte sich bei vielen Bestimmungen der "Lex Saxonum" der fränkische Einfluss bemerkbar. Vor allem aber stärkte Karl der Große die Stellung des Adels gegenüber Freien und Halbfreien.

Die diversen Missionsgebiete entwickelten sich allmählich zu Bistümern. In Münster wurde 805 der in enger Verbindung mit dem alten angelsächsischen Missionszentrum Utrecht stehende Missionar Liudger zum Bischof geweiht. In der Gegend von Osnabrück engagierten sich vor allem Missionare aus Lüttich. Das Bistum Osnabrück soll dem spätmittelalterlichen Geschichtsschreiber Heinrich von Herford zufolge das älteste sächsische Bistum gewesen sein. Zu 803/04 begegnet uns hier der erste Bischof Wiho, allerdings in gefälschten Königsurkunden. In Paderborn wurde 805/06 der in Würzburg erzogene Hathumar zum ersten Bischof geweiht. In Minden ist seit 790 der Fuldaer Missionsbeauftragte Erkanbert als Bischof nachzuweisen; er wirkte zunächst von Hameln aus. In Minden wurde zwischen 802 und 812 eine neue Kirche als Mittelpunkt des Bistums gegründet.

Die sächsischen Bistümer wurden entsprechend der durch die Mission gegebenen Bindungen auf die Kirchenprovinzen Mainz und Köln aufgeteilt; an die Erzdiözesen selbst fiel fast der gesamte Süden des Landes. Zu Köln gehörten Münster, Osnabrück, Minden und Bremen, zu Mainz: Halberstadt, Hildesheim, Paderborn und Verden. Wichtige Klostergründungen kamen hinzu: 815 wurde von Corbie aus in dem nicht genauer lokalisierbaren Hethis eine Mönchszelle gegründet. Dieses neue Corbie oder Corvey wurde 822 an das westliche Weserufer bei Höxter verlegt. Es erlangte 826 die Unabhängigkeit von seinem Mutterkloster mit freier Abtswahl und Immunität. Bereits um 789 gründete der Adlige Waltger das Frauenkloster Herford, das er 822 der Aufsicht Corveys unterstellte.

 

Gebeurtenissen

Gebeurtenis Datum Locatie Beschrijving Bronnen
Geboorte 775      

Ouders

Verwantschap met hoofdpersoon Naam Geboortedatum Overlijdensdatum Relatie binnen dit gezin (indien niet door geboorte)
Vader von Meinhövel von Saksen, Herman I735798
Moeder fra Norge, Asta Eystein745
         von Meinhövel, Svartica 775

Gezinnen

Gezin van von Meinhövel, Svartica

Kinderen
Naam Geboortedatum Overlijdensdatum
von Meinhövel, Herman II818921

Media

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